Pflege braucht Struktur – und verlässliche Begleitung

Der Homecare Assistant ist eine digitale Anwendung zur Unterstützung in der häuslichen Pflege. Ziel ist es, pflegende Angehörige alltagsnah zu begleiten, Überforderung zu vermeiden und die Pflegequalität nachhaltig zu sichern. Im Zentrum steht eine intelligente Strukturierung des Tages – individuell angepasst an den konkreten Pflegebedarf.

Personalisierte Tagesstruktur statt Informationsflut

Die Grundlage bildet eine Kombination aus:

  • der Liste der vorliegenden Erkrankungen,
  • dem aktuellen Medikamentenplan,
  • sowie einer individuell erstellten Pflegeplanung.

Auf Basis dieser Informationen erstellt der Homecare Assistant eine klare, tagesaktuelle Struktur. Pflegerische Aufgaben – wie Medikamentengaben, Lagerungen, Mobilisationen oder Vitalzeichenkontrollen – werden nicht nur geplant, sondern zum jeweiligen Zeitpunkt gezielt in Erinnerung gerufen. So geht nichts unter, und auch ungeübte Pflegende behalten den Überblick.

Dokumentation, die einfach funktioniert

Beobachtungen und Messwerte – z. B. Blutdruck, Temperatur, Hautzustand, Stimmung oder Schmerzen – können direkt im Homecare Assistant gespeichert werden. Diese Daten bilden die Grundlage für Verlaufskontrollen, Gespräche mit Ärzt:innen oder die Zusammenarbeit mit ambulanten Diensten. Die Eingabe erfolgt intuitiv, mobil und jederzeit nachvollziehbar.

Antworten statt Suche – intelligente Unterstützung bei Fragen

Ein zentrales Element des Homecare Assistant ist die direkte Beantwortung frei formulierbarer Fragen. Angehörige müssen nicht mehr selbst nach Informationen suchen, sich durch unübersichtliche Websites klicken oder medizinische Fachtexte durchforsten. Stattdessen können konkrete Fragen einfach in das System eingegeben werden. Der Homecare Assistant liefert sofort eine verständliche, praxistaugliche Antwort – abgestimmt auf den jeweiligen Pflegekontext.

Verfügbarkeit ohne Grenzen

Der Homecare Assistant ist ortsunabhängig nutzbar – auf jedem internetfähigen Gerät. Pflege kann so jederzeit und überall professionell begleitet werden, ob zu Hause, bei Auswärtsterminen oder im Vertretungsfall durch andere Angehörige oder Helfende.

Der Homecare Assistant verbindet Struktur, Sicherheit und Wissen – in einem digitalen Werkzeug, das Pflege alltagstauglich macht.

Für Menschen, die Verantwortung tragen. Für Situationen, die keine Pause kennen.

    Der Elephant im Raum

    Künstliche Intelligenz in der häuslichen Pflege

    Im Homecare Assistant kommt Künstliche Intelligenz (KI) dort zum Einsatz, wo sie echten Mehrwert bietet: als verlässliche Unterstützung bei der Einschätzung von Beobachtungen und bei der Beantwortung individueller Fragen – immer im direkten Pflegekontext.

    Antworten im Kontext – keine allgemeinen Ratgeber

    Der zentrale Unterschied zum freien Einsatz einer KI (z. B. über Webtools oder Suchmaschinen) besteht in der kontextbezogenen Integration innerhalb des Homecare Assistant. Jede Anfrage an die KI wird dort automatisch mit den relevanten Informationen aus der Patientenakte verknüpft:

    • bekannte Erkrankungen,
    • der aktuelle Medikamentenplan,
    • die zuletzt erfassten Messwerte und Beobachtungen.

    Diese zwingende Verbindung sorgt dafür, dass die KI nicht allgemeine Empfehlungen abgibt, sondern individuell zugeschnittene Antworten – abgestimmt auf die konkrete Pflegesituation der betreuten Person.

    Beispiel: Auf die Frage „Mein Vater ist heute verwirrter als sonst – was soll ich tun?“ reagiert die KI nicht mit einem allgemeinen Text über Verwirrtheit im Alter, sondern bezieht die bekannten Vorerkrankungen (z. B. Demenz, Diabetes), die letzten Blutzuckerwerte, aktuelle Medikamente oder Fiebermessungen in die Einschätzung ein.

    Unterstützung bei abweichenden Beobachtungen

    Der Homecare Assistant erkennt durch die eingebettete KI auch auffällige oder kritische Veränderungen – etwa bei Vitalzeichen, Stimmung, Hautbild oder Verhalten – und gibt Hinweise zur Dringlichkeit oder zum weiteren Vorgehen. Dabei bleibt die Entscheidungshoheit immer bei den Angehörigen oder Fachkräften – aber die Unsicherheit wird reduziert, und Entscheidungen können fundierter getroffen werden.

    Warum diese Form der KI-Unterstützung einzigartig ist

    Angehörige, die außerhalb des Homecare Assistant versuchen, eine KI zu befragen, stehen vor einem strukturellen Problem: Sie müssten die gesamte Pflegesituation selbst in Worte fassen – inklusive Diagnosen, Medikation, aktueller Beobachtungen – und erkennen, welche Details relevant sind. In belastenden Situationen ist das kaum möglich. Wichtiges wird vergessen, falsch eingeschätzt oder gar nicht erwähnt. Die Folge: ungenaue oder ungeeignete Antworten.

    Im Homecare Assistant kann das nicht passieren. Denn hier hat die KI automatischen Zugang zum vollständigen Pflegekontext. Sie „kennt“ den Patienten – und kann deshalb deutlich fundierter reagieren.

    Unser Anspruch: Intelligente Hilfe, die wirklich hilft

    Die KI im Homecare Assistant ist kein Ersatz für medizinisches Fachpersonal – aber ein wertvoller Begleiter im Alltag:

    • sie entlastet,
    • sie strukturiert,
    • sie stärkt die Sicherheit,

    und sie ermöglicht informierte Entscheidungen – dort, wo sie getroffen werden müssen: im direkten Lebensumfeld des Pflegebedürftigen.

    „Mein Papa will Fallschirmspringen.
    Das ist doch krank!“

    Vergleichen Sie die Antworten.

    KI ohne übermittelten Kontext

    „Das klingt auf den ersten Blick vielleicht wirklich verrückt – aber für viele ist Fallschirmspringen ein absoluter Lebenstraum! Manche wollen den ultimativen Adrenalinkick, andere einfach mal ihre Grenzen austesten oder das Gefühl von Freiheit spüren, wenn sie durch die Luft rauschen.
    Aber ja, aus der Perspektive von Familie oder Kindern kann das auch beunruhigend wirken. Schließlich ist es ein extremes Hobby, bei dem ein gewisses Risiko besteht – auch wenn es heute durch professionelle Tandemsprünge, moderne Ausrüstung und intensive Sicherheitschecks sehr sicher geworden ist. Die Unfallrate ist extrem niedrig, gerade bei gut organisierten Sprüngen mit erfahrenen Profis.
    Was genau daran findest du „krank“ – das Risiko, das Alter deines Vaters, oder dass du es dir einfach nicht vorstellen kannst?“

    Homecare Assistant

    „Es ist verständlich, dass Sie besorgt sind, wenn Ihr 85-jähriger Angehöriger Fallschirmspringen möchte. In seinem Alter und mit den vorhandenen gesundheitlichen Bedingungen (F50 – Essstörungen, F03 – nicht näher bezeichnete Demenz) könnte diese Aktivität tatsächlich riskant sein.

    Es ist wichtig, dass solche Entscheidungen sorgfältig abgewogen werden. Hier sind einige Punkte, die Sie berücksichtigen sollten:

    1. Gesundheitszustand: Überprüfen Sie, ob sein allgemeiner Gesundheitszustand und seine körperliche Fitness das Fallschirmspringen zulassen. Die regelmäßige Einnahme von ASS100 deutet darauf hin, dass er möglicherweise eine Vorgeschichte von Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat, was zusätzliche Risiken birgt.

    2. Rücksprache mit dem Arzt: Es ist unbedingt erforderlich, dass Sie mit seinem Arzt sprechen, um eine medizinische Einschätzung zu erhalten, ob solch eine extreme Aktivität sicher für ihn wäre.

    3. Alternativen: Vielleicht gibt es sicherere Wege, wie er Abenteuer erleben kann, die weniger Risiken für seine Gesundheit darstellen.

    4. Psychologische Faktoren: Menschen mit Demenz können manchmal ungewöhnliche Wünsche oder Vorstellungen entwickeln. Es ist wichtig, empathisch zu sein und gleichzeitig sicherzustellen, dass seine Entscheidungen sein Wohlbefinden nicht gefährden.

    5. Sicherheitsvorkehrungen: Wenn der Arzt zustimmt und der Wunsch besteht, sollten Sie sicherstellen, dass alle möglichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, einschließlich der Wahl eines erfahrenen Anbieters für das Fallschirmspringen.

    Es ist großartig, dass er aktiv und abenteuerlustig bleiben möchte, aber es ist ebenso wichtig, dass seine Sicherheit an erster Stelle steht.“